Aids hat viele Gesichter … und die verändern sich.
Doch auch wachsende Akzeptanz und bessere medizinische Behandlung
lassen die folgenden Fakten unberührt:
• Jeden Tag wird in Berlin mindestens eine HIV-Infektion übertragen.
• Eine Infektion bedeutet oft den sozialen Abstieg,
z.B. wegen Arbeitsunfähigkeit oder Frühberentung.
• HIV kann immer noch eine verkürzte Lebensdauer bedeuten,
mindestens aber eine schwere, behandlungsbedürftige chronische Erkrankung.
• Eine regelmäßige ärztliche Versorgung ist deshalb notwendig. Die lebenslange Einnahme
von Medikamenten mit zahlreichen Nebenwirkungen ist erforderlich.
• Wöchentlich sterben in Berlin zwei Menschen an den Folgen von Aids.
Seit 1985 begleitet die Berliner Aids-Hilfe e.V. HIV-positive und an Aids erkrankte Menschen. Die fast 300 Mitglieder des Vereins unterstützen die Arbeit der 210 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und machen sie somit möglich.
Jährlich finden in der Berliner-Aids-Hilfe 7.000 bis 8.000 Beratungskontakte statt, weitere 5.000 bis 6.000 am anonymen Beratungstelefon „19 4 11“. Rund 6.000 Gäste nutzen unsere Regenbogen-Frühstücke im Jahr. Die Angebote werden von 20 hauptamtlichen und 200 ehrenamtliche MitarbeiterInnen gestaltet.
In der BAH arbeiten HIV-Positive und -Negative, Männer und Frauen, Schwule, Lesben und Heteros. Die BAH ist Mitglied im Landesverband der Berliner AIDS-Selbsthilfeprojekte (LaBAS), in der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH) und im Paritätischen Wohlfahrtsverband (dpw). Sie ist eine der großen AIDS-Hilfen in Deutschland, die im Kreis der sechs Metropolen-AIDS-Hilfen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, und München) vertreten ist.