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Informationen zu HIV und Schwangerschaft

HIV und Schwanger-schaft

Mit den heute zur Verfügung stehenden medizinischen Behandlungsmöglichkeiten können auch HIV-positive Frauen gesunde Kinder bekommen.

Als Schutz vor einer Übertragung des HI-Virus von der Mutter auf das ungeborene Kind dienen antiretrovirale Medikamente in der Schwangerschaft bzw. einige Wochen vor der Geburt.

Ein Geburt per Kaiserschnitt kann das Kind zusätzlich vor einer HIV-Übertragung schützen.

Ist die Anzahl der Viren im Blut der Mutter (die sogenannte Viruslast) durch die medikamentöse Therapie soweit gesunken, dass bei einer Blutuntersuchung keine Viren mehr nachweisbar sind, ist eine natürliche Geburt ohne Infektionsrisiko möglich.

Nach der Geburt bekommt das Kind als Prophylaxe für einen Zeitraum von vier Wochen ein gut verträgliches HIV-Medikament.

HIV kann in der Muttermilch enthalten sein und auf das Kind übertragen werden. Daher verzichten HIV-positive Mütter auf das Stillen und geben ihrem Kind Flaschennahrung.

Mit regelmäßigen HIV-Tests nach der Geburt wird bis zum 24. Monat überprüft, dass keine Übertragung des HI-Virus stattgefunden hat und das Kind entsprechend HIV-negativ ist.

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Dann ruf unser anonymes Beratungstelefon unter der Rufnummer 19 4 11 an oder komm zu uns in die Kurfürstenstraße 130 für ein persönliches Gespräch.

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